Diese Sex-Geschichte stammt aus dem Buch:
Cornelius Fischer: Sushi in Paris
Der 14jährige Ivo, der sich mit Gelegenheitsdiebstählen über Wasser hält, kommt der schönen 30jährigen Prostituierten Tonja näher als beabsichtigt - eine zarte Liebesgeschichte von zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten...
S. 247
Als sie hintereinander die Treppe zu ihrer Wohnung hochstiegen, war es, als nähme sie das erstenmal einen Fremden mit zu sich, einen schönen Unbekannten, der sie besass, ohne sie angerührt zu haben. Du hast mich verführt, dachte sie, in deine Hände lege ich mein Herz - mein Herz und meinen Körper,
Sie sperrte die Wohnung auf. In der Diele lehnten sie sich wortlos gegeneinander, hielten einander in den Armen. Sie führte ihn ins Schlafzimmer und sagte: "Du brauchst keine Angst zu haben, ich will dich nur wärmen." Er sagte: "Ich habe keine Angst", aber er zitterte. Sie legte sich neben ihn und nahm ihn in die Arme.
Es war hell im Zimmer, die Vorhänge waren nicht zugezogen. Tonja hörte Ivos schnelle, unregelmässige Atemzüge. Sein Haar roch wie eine aufgeschnittene Kastanie. Er schob seinen Kopf näher an ihr Gesicht, ganz dicht, und küsste sie auf die Wange, dann auf den Mundwinkel. Seine Hand streifte den Kaschmirpullover und darunter die rechte Brust, und Tonja erstarrte, wartete, ob die Hand wiederkehrte, und während sie die Luft anhielt, spürte sie, wie ihre Brust grösser wurde und sich seiner Berührung entgegenreckte. "Du musst die nassen Sachen ausziehen, sonst holst du dir den Tod", sagte sie mit belegter Stimme. Erneut küsste er sie, diesmal direkt auf den Mund. "Küss mich auch", flüsterte er. Sein Unterkörper drängte sich sekundenlang gegen ihren Schoss. Ihr Herz geriet aus dem Takt. Sie erwiderte den Druck schwach. Er schmiegte sich noch fester an sie. Hör auf nachzudenken, sagte sie sich, tu was er sagt, oder tu wenigstens, wonach dir zumute ist. Sie richtete sich auf und zog an dem Reißverschluss seiner Lederjacke. "Deine auch", sagte er, und schob ihr den feuchten Mantel von der Schulter, wobei er die andere Brust berührte. "Nicht", murmelte sie, unschlüssig, doch seine Hand hatte Zutrauen gefasst, fest lag sie auf ihrer linken Brust, und wieder spürte sie ihr Herz unter dem Druck. "Bitte ... nicht." Aber sie dachte, hör nicht auf, lass deine Hände da, sie fühlt sich gut an.
"Hör auf ... du darfst das nicht", sagte sie, und ihre Worte schienen ihn zu reizen, denn jetzt schob er seine Hand unter den Pullover, und ihre Brustwarzen wurden hart, noch ehe seine Finger sie berührten. Zu hastig und ein wenig ungeschickt half sie ihm, den Pullover über ihren Kopf zu streifen. Er presste sein Gesicht an ihre Brüste. "Ach, bitte ... nicht", sagte sie, aber es war nur ihre Stimme. Ein inniges Verlangen hatte sie ergriffen. Überraschend merkte sie, dass sie feucht wurde.
Sie schloss die Augen. "Willst du?" fragte sie. Er starrte auf ihre Brüste, berührte die rechte mit tastenden Fingern, und nach einem Moment näherte er sich der linken mit weit geöffnetem Mund, voll Inbrunst begann er, an der Brustwarze zu saugen. In seiner Gier drückte er Tonja nach hinten, auf den Rücken, und halb über ihr liegend, leckte er abwechselnd an beiden Brüsten und streifte die Warzen mit der Zunge, bedachte sie mit zarten Bissen.
Tonja spürte einen zehrenden Sog, der von der Spitze ihrer Brüste geradewegs ans Herz führte. Ein süsses, reißendes Weh.
Stöhnend wölbte sie sich ihm entgegen, als wollte sie in seinen Mund fließen, und dabei dachte sie, mein Wolf, mein kleiner, hungriger Wolf, ich wünschte, ich könnte dir geben, wonach dir lechzt.
Jäh schob er ihr die Hand zwischen die Beine, und sie erschrak, packte sein Gelenk und hielt ihn fest. Er wollte es, erkannte Tonja verwirrt, er will es wirklich - er ist kein Kind mehr. Sie ließ seine Hand los. Ihr war, als empfinge sie bei jeder seinen Berührungen einen elektrischen Schlag.
Er war stark, stärker, als es sein schlanker Körper vermuten ließ, seine Lippen glühten, aber seine Zunge war kühl, und in seinen Augen lag ein so qualvolles Sehnen, dass sie sich nicht länger widersetzte , als er verlangte: "Zieh dich aus."
Sie wand sich aus Rock und Leggins und behielt nur ihr Höschen an. Er streifte die Jeans von seinen schlanken, noch unbehaarten Beinen. Sein steifes Glied spannte den Stoff der schwarzen, engsitzenden Lederhose, ein Wulst hinauf bis zum Gummizug, er wollte, er wollte wirklich, und als er gleich darauf dicht vor ihr kniete, berührte sie ihn ganz unüberlegt, streichelte sie aus der Hose ragende, nass glänzende Kuppe mit dem Daumen.
Seinen Lippen entfuhr ein Seufzer, die flachen, harten Muskeln unter der straffen Haut zuckten. Sein Leib war glatt und zart, er strahlte heiß, und Tonja wusste nicht, wo sie ihn anfassen sollte, aber er drängte ihr sein Geschlecht entgegen, und sein Gesicht trug den träumerischen, verzückten Ausdruck einer Lust, die ihm fast zuviel schien. Er entzog ihr sein erregtes Glied, zwang sie erneut auf den Rücken und küsste sie lang, mit unbeholfener Suche der Zunge.
Er war ganz über ihr, bedeckte sie mit Küssen und Bissen. Unwillkürlich spreizte sie die Beine, und die salzige, ein wenig bittere Ausdünstung ihrer eigenen Erregung stieg ihr in die Nase, stärker und lockender als alle künstlichen Düfte, die eine Frau durch den Tag begleiten, bis sie in der Nacht ihr Selbst offenbarte, und der Wolf nahm die Witterung auf. Sein hartes, zitterndes Glied hatte sich von der Unterhose befreit; mit schnellen, unerfahrenen Stössen rieb er es an Tonjas Bauch, der Seide ihres Höschens.
Du darfst nicht, dachte sie, meinte sich oder ihn,beobachtete staunend, als wäre sie wieder jungfräulich, was geschah und ihr Empfinden dabei. Sie half ihm nicht, lag nackt da unter ihm und grub die Finger in das Klaken, um sich nicht von ihren unvernünftigen Glücksgefühl hinreißen zu lassen. Aber sie brauchte nur die Augen zu schließen , dann sah sie sich hinabtauchen, ihr Gesicht zwischen seinen Beinen vergraben, dort wo die runden, muskulösen Gesässbacken in zwei zarten Halbmonden ausliefen, sich zu einem rosigen Steg verbanden, der in seinem Glied mündete - nein, nicht Glied, dachte sie, Schwanz, es ist ein richtiger Schwanz, glatt und fest und mit einer prallen, runden Kuppen, und sie küsste die Kuppe und leckte den Schaft, sie saugte an seinen Hoden, seinen Eiern, die klein und rund in dem geizig zusammengezogenen Hautsack lagen.
Sie öffnete sich weit, sie trank seinen Atem und jeden Kuss, jeden Biss, die in ihr Fleisch eingingen und sich dort in Licht verwandelten. Seine Hände zerrten an ihrem Höschen, rissen und schoben, bis sie ihm half, das Becken hob und ein Bein anwinkelte, und gerade als sie es wieder ausstrecken wollte, brach er mit einem Stoss die gekräuselte Blüte ihres Geschlechts auf.
Er stieß einen merkwürdig winselnden Laut aus, und dann verharrte er in ihr, reglos. Sie spürte sein Glied zwischen ihren Beinen, heiß und schwer von jungem Blut, sie spürte es pulsieren, es schlug schnell und zart in ihrer Scheide, und lagen still, bis sie ihn umarmte, mit der rechten Hand über seine Schulter strich, die Hüfte, die Rundungen seines Hinterns, als hätten ihre Finger Augen, mit denen sie ihm überall anschauen wollte. Schmal lag er zwischen ihren Schenkeln und bewegte sich nicht, und sie wollte ihm sagen, wie schön und erregend sie ihn fand. Endlich konnte er sich nicht mehr zurückhalten, sein Gesäss hob senkte sich unter ihrer Hand in schnellen, heftigen Stössen, die Hinterbacken zusammengepresst. Sie schloss die Augen, er warf den Kopf in den Nacken. Jetzt sah sie ihn an, sah die Lust in seinen Augen. Sie umklammerte ihn fester, stöhnte und biss ihn in die marmorglatte Schulter. Wimmernd stieß er wieder und wieder zu. Sie spürte die scharfe Kante seines Zahns an ihrer Zunge. Er gab ein gebrochenes, heiseres Stöhnen von sich, schlug seine Zähne in ihren Oberarm, biss sie so heftig, dass sie beinahe geschrien hätte, aber der Schmerz steigerte ihre Lust noch, ja beiß mich, wenn du kommst, beiß mich, damit alle wissen, dass ich dir gehöre, mein Wolf ...
Dann lief ein Zittern durch seinen Bauch, und da wusste sie, dass er gleich kommen würde, und sie presste ihn an sich. Er wurde immer schneller auf ihr. Ein abgehacktes Schluchzen brach sich Bahn in seiner Brust, aus dem Schluchzen wurde ein Schrei. Mit dem heißen Mund des Fiebernden suchte er ihre Lippen. Er bäumte sich auf, streckte sich hoch mit beiden Armen, ehe er über ihr zusammenbrach und keuchend an ihrer Brust lang, und für einen Augenblick fühlte sie nur sein immer noch zuckendes Glied. "Sushi", murmelte sie, "mein wunderschöner kleiner Wolf."
... Er löste sich aus ihrer Umarmung und richtete sich auf, kniete zwischen ihren Beinen. Im Spiegel an der Schranktür sah sie ihn und ihre auseinandergedrängten Schenkel, und dann tauchte seine Zunge in sie ein, und einen herrlichen Moment war ihr, als verginge sie ganz und gar, und alles war blieb von ihr, leuchtete dort, wo seine flinke, kühle Zunge sie berührte. Er leckte sie tief zwischen den Schamlippen, und sie griff nach seinem Kopf, drückte ihn tief in sich hinein, tief in die Feuchtigkeit, die unter der Berührung seiner Zunge zu Honig wurde, süsser Honig in der Sonne. Sie seufzte, wand ihr Becken hin und her, und sie fühlte einen Wahnsinn, den sie kaum ertragen vermochte.
Gedanken blitzten auf, Kometenschweife, ich gehöre dir, ich will dich, komm und nimm mich, für jetzt, für alle Zeit, ich bin nichts, mach mich, mach mich neu, hör nicht auf, und sie spreizte ihre Beine weit, so weit sie konnte, während er ihr Gesäss in beiden Händen hielt, um besser von dem Honig kosten zu können, den er ihr geschenkt hatte.
Sie bäumte sich auf und zog ihn über sich, hob ihm ihre durstigen Lippen entgegen, um seinen Speichel in kleinen, gierigen Schlucken zu trinken, und nun war sie es, die ihn auf den Rücken warf und seinen Körper mit Küssen und Bissen bedeckte. Sie wollte sein Fleisch zum Glühen bringen wie er das ihre. Mit Mund und Fingern besuchte sie seine blind zuckenden Lenden, erforschte seine Pobacken und die dunkle, bittere Knospe dazwischen. In besinnungsloser Verzückung rieb er sein Glied zwischen ihren Brüsten, in ihrer Achselhöhle, ihrer Gesässspalte, unersättlich, und sie wälzte sich herum, bot ihm ihr Gesicht, die Augen, den Mund. Berauscht von dem schwachen Moschusduft, griff sie nach ihm, hielt das geschwollene Glied und beiden harten Kugeln unbeweglich fest, drückte sie und führte ihn wieder in sich ein. Nun kauerte sie über ihm, behielt ihn jedoch weiter in der Hand, die Hoden und den kräftigen Sockel des Horns, auf dem sie sass. Schwer sank er über sie, führte sein Gesicht an ihre nassen Brüste, ergriff seine Hand und zwang sie an sein Glied, feuerte ihn mit seinen und ihren Fingern an, bot ihm die geteilte Frucht ihrer üppig strömenden Schoss, trat mit jedem Beckenstoss ein wenig mehr über ihre Ufer.
Das Licht flutete und staute sich, schwang sie weiter in den Gezeiten der Lust, die Ivo ihr bereitete. Sie ließ ihn los, hielt sich nicht länger fest und fiel, indes er sich unter ihr aufbäumte und das Licht sie in einer einzigen, langen Stichflamme vom Schoss bis hinter die Stirn zu spalten schien. Keuchend brach sie über ihm zusammen, und das Licht erlosch nur allmählich in der Wirklichkeit, wo es ihre und Ivos Lenden mit hellen, lautlosen Wellen benetzte.