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Erotische Erlebnisse - Sex am Strand von Formentera

Erotische Geschichten

Die Schwestern

Wir zitieren eine klassische Meisterin der erotischen Literatur:
Der Text ist entnommen aus: Les Nièces de la Colonelle, erschienen 1880. Verfasserin ist vermutlich die Comtesse de Manoury. Die Eindeutschung erschien 1926, aus dem Ort der Handlung (eine Strasse in Paris) wurde die Mommsenstraße in Berlin, aus Julia und Florentine wurden Agnes und Christine. Beachtet die spezielle Sprache jener Zeit!


(Agnes zu ihrer Schwester Christine) "Denkst Du noch an den Ausruf, den du am Tage nach deiner Hochzeit dir entschlüpfen ließest, als die arme Tante Speldorff dich davon unterrichtete, dass du noch Jungfrau seiest? Erinnere dich nur!"

"Ach ja, die Erinnerung kehrt mir zurück; aber wo warst du damals versteckt?"

"In deinem Ankleidezimmerund damit beschäftigt, deine Ausstattung zu bewundern. Nur war die Scheibe des großen Stehspeigels gegen die Tür gerichtet, und ich habe gesehen, wie die Tante sich anstellte, um deine Zweifel über diesen Punkt aufzuklären."

Christine war tiefrot geworden. Agnes blickte sie an, dann zog sie sie mit einem eigentümlichen Gesichtsausdruck an sich und sprach ganz leise: "Wenn wir in dein Ankleidezimmer hinaufstiegen, würde ich dir zeigen, wie der indiskrete Spiegel aufgestellt war."

Christine erwiderte nichts, aber erhob sich, und die beiden Schwestern begaben sich nach jenem Raum, wo wir die Einweihung in die Mysterien der Liebe beigewohnt haben. Zweifellos erachteten die beiden Schwestern es für überflüssig, dass der Spiegel die Vorhänge im Schlafgemach reflektierte, denn sie verschlossen und verriegelten die Tür.

"Komm hierher, nahe zu mir, dass ich dich hätscheln kann wie ein kleines Kind, du Närrchen." Die Tat mit dem Wort verbindend, zog die junge Frau Agnes zum Divan, ließ sie dort niedersitzen und bedeckte ihre Augen, ihren Mund und ihre Ohren mit Küssen. Der große Spiegel stand ihnen gegenüber.

"Sieh nur, Agnes, wie dein schwarzes Haar sich mit meinem blonden paart", sagte Christine.

"Ja, wirklich!" entgegnete Agnes, die mit leichter Hand den Kamm und die Nadeln entfernte, durch die Christines Frisur gehalten war. Mit einer nervösen Geste löste sie dann die Spangen der schwarzen Wildlederweste, die ihre Schwester trug. Diese Tätigkeit förderte zwei feste, weiße, tadellos geformte Brüste zutage, deren Anblick Agnes Rufe er Bewunderung entriss. "Kleine Schwester", sagte sie, "ich habe dich noch niemals als Göttin der Schönheit erblicken dürfen. Du bist so blond, wie unsere Stammmutter Eva gewesen sein soll. Lass mich dich in dem einfachen Kostüm bewundern, das sie an dem Tag angelegt hatte, als sie die Bekanntschaft der Schlange machte."

"Soll aber auch ein Austausch so liebenswürdiger Gefälligkeiten stattfinden?"

"Natürlich! Wir wollen uns vor dem Spiegel damit unterhalten, lebende Bilder zu stellen. Da ist ja weiter nichts dabei."

Unter dem Geplauder hatten die beiden jungen Frauen ihre Kleider abgelegt; sie lagen auf dem Teppich, die Wäsche folgte. In all ihrer Pracht enthüllten sich zwei herrliche Frauenkörper, deren jeder in seiner Art den Idealtypus weiblicher Schönheit darstellte.

"Wie schön du bist!"

"O du süsses Geschöpf!"

Während eines Augenblickes betrachteten die beiden Frauen sich wie zwei Ringkämpferinnen, die sich miteinander messen wollen. Dann umfing Agnes mit ihrer Linken die Hüften der Schwester, sog sie sanft an sich und fing an, ihr den Nacken zu küssen. Mit anmutiger Bewegung setzte sie die Küsse fort, reihte sie wie zum Halsband aneinander und gelangte so nach und nach zu den Brüsten, die bereits ihre kleinen rosigen Köpfe erhoben.

"Sind die aber keck!" sagte Agnes. "Man muss euch strafen, ihr bösen Dinger!" Und sie nahm eine nach der anderen der beiden Knospen zwischen ihren Lippen und rollte sie sanft hin und her, was Christine Seufzer der Glückseligkeit ausstossen ließ. Nach einigen auf diese Übung verwandten Augenblicken wand sich Christine schon in den Armen ihres neuartigen Liebhabers, der sie bis zum Divan zog und auf diesen sinken ließ.

"Ich wette, dass dir noch niemand das gemacht hat, was ich jetzt machen will", sagte Agnes.

"Was denn?"

"Du sollst es erfahren und sogar sehen; schau in den Spiegel!"

Christine heftete ihre Blicke auf den Stehspiegel und sah Agnes, die mit vollen Händen Christine Schenkel ergriff und, indem sie sich auf dem Eisbärfell, das sie umgab, in die Knie gleiten ließ, das goldene Vlies ihrer Liebegrotte mit leidenschaflichen Küssen bedeckte.

"Ach, ach! Was tust du mir?"
"Nichts Besonderes ... Aber ich will dich vor Glück vergehen lassen."
Und indem sie ihre Handlung fortsetzte, ließ die junge Frau, in Erinnerungen schwelgend, eine glühende Zunge über den rosigen Hügel gleiten, der sich unter ihren Liebkosungen schwellte. Sie kitzelte ihn und stieg mit einer wohlberechneten Hin- und Herbewegung tiefer.
"Mein Gott! .. Noch ... Noch ein bisschen! ...Schneller, schneller! ... Ah, Liebste, hör nur nicht auf!"
Als die Wirkungen des Vorpostengefechtes es ihr ratsam erscheinen ließ, den endlichen Wolllustkrampf erbeizuführen, schritt Agnes zur Tat, und ohne die Bewegung ihrer Zunge zu unterbrechen, versenkte die lebhaft ihren gestreckten Finger in die Liebespforte. Durch heftige und stets rascher aufeinanderfolgende Stösse rief sie auf Christines Lippen jene unartikulierbaren Laute hervor, die so lange zu dauern pflegten, bis die Nervenkräfte versagten. ..

Plötzlich erbebte Christine und wollte sich erheben. Aber zwei Hände, sie sich kräftig auf ihre Lenden drückten, hielten sie nieder, und sie spürte, wie eine liebesbegierige Zunge sie ebenso liebkoste, wie es ihre Schwester getan hatte.

"Ach, mein Gott, wer ist denn da?"

"Die gnädige Frau soll sich nicht regen", erwiderte eine bekannte Stimme. "Ich bin's, Johanna, die Zofe. Oh, ich hätte schon vor langer Zeit ... wenn ich's nur geahnt hätte ...!"

Agnes neigte sich über Christines Brust und bot der Zofe die beiden Vorsprünge, mit denen sie die Natur begabt hatte. Johanna konnte ihre ganze Kunst der Aufgabe zuwenden, jene zu erregen, was ihr wenig Schwierigkeiten bot.

"Ach! ... Ach!", schrie Agnes, "Ich sterbe .. ich zerschmelze ... Wonnen des Himmels ... Sie tötet mich ... Ach, ach!"

Die Zunge wanderte, kam, ging, verweilte; die Finger blieben auch nicht müde. Dieses Verfahren konnte sich nicht lange ohne Resultate hinziehen. So spielte auch Johanna, kaum dass einige Minuten vergangen waren, ihren Trumpf aus, in dem sie sich rasch aufrichtete und den Augen Christines ein prächtiges männliches Werkzeug enthüllte, das eine vollendete Form und respektable Dimensionen aufwies: Indem sie es handhabte wie ein Mann, der gewohnt ist, sich seiner zu bedienen, ließ sie es den Weg des Glückes nehmen, ein Vorgang, der Agnes einen Schrei wollüstiger Ueberraschung auslöste. Als sie ihre Werk vollendet glaubte, wich sie zurück, ließihre Röcke sinken, fasste ihre Herrin um die Hüften und legte sie auf den Divan neben die Schwester. Ein Augenblick der Stille herrscht im Zimmer. Dann sahen sie einander an.


Aus Kapitel 12:

Ingeborg erhob sich von ihrer Chaiselongue und folgte Herbert, der sie zärtlich umschlang, in ihr Zimmer

"Sieh!" rief der junge Mann. "Ich bin sicher, dass dieser riesige Stehspiegel nicht hier war, als ich das erste Mal das Glück hatte, in dieses Heiligtum einzudringen!"

"Ja."

"Ist er aber wenigstens gut? Reflektiert er getreulich, was vor ihm geschieht?"

"Urteile selbst!"

Der Spiegel erwies sich als vortrefflich. Er zeigte unmitten einer fliederfarbenen Wolke die Rosen und Lilien an dem entzückenden Körper der jungen Frau (Christine, die sich aber als "Ingeborg" ausgibt, Anm.), er zeigte die goldfarbenen Büschel, in deren Schatten die anmutige Liebesgrotte lag, die rasende Begier sich nicht holder hätt erträumen können.
... Herbert trennte die seidigen Strähnen, die sich unter seinem kosenden Händen scheiteln ließen; dann heftete er seinen Mund auf den Liebeshügel, der sich unter dem Einfluss seines geschickten Saugens straffte, und rollte ihn sanft zwischen seinen Lippen.
.. "Ach, wie gut das ist! Nicht so schnell! Es soll ewig dauern! O Liebster! Deine Zunge fühle ich und deine Zähne auch! Beiß mich doch ein wenig!"
Herbert gehorchte. Liebevoll drückte er zwischen seinen Lippen den durstigen Pfirsich, jung und frisch, wie eben gepflückt. Seine Zunge versenkte sich von Zeit zu Zeit in die warmen und reichen Tiefen. Dann wandelte sich der wollüstige Reiz und vereinigte sich mit dem, den das Streicheln des Fingers am Kitzler vervorrief. Ingeborg war im Himmel ... Herbert fühlte, wie die Organe des Genusses unter seinen Lippen zuckten. Er beschleunigte die Bewegungen seiner Zunge, und schreiend wand sich Ingeborg und überströmte ihren Geliebten mit dem warmen Erguss, der aus dem ganzen Körper zu rieseln schein. ..