Diese Sex-Geschichte stammt aus dem Buch:
Joost Zwagerman: Die Nebenfrau. Erotisches Protokoll eines Seitensprungs
Theo Altena liebt seine Frau Silvia. Dann begegnet er der faszinierenden Iris. Die gebürtige Surinamerin und der konservative Lehrer beginnen eine stürmische Affäre, und eine Dreieck-Beziehung nimmt ihren Lauf...
S. 118
Sie vögelten wöchentlich in großer Konzentration und mit kalkulierter Begierde. Jeden Dienstagnachmittag zu Hause bei ihr begann damit, dass sie sich vor ihm auszog. Aus einer gewissen Entfernung schaute er ihr zu. Einmal nackt legte sie die Hände unter ihre Brüste (und immer kam es Theo vor, als würde eine Fremde hinter ihr stehen und ihre Brüste prüfend umfassen). Langsam streckte sie die Zeigefinger zu den beiden Warzenhöfen hin, die so groß waren die Damesteine. So, mit rotlackierten Fingerspitzen pfeilgleich auf ihre jettschwarzen Brustwarzen deutend, kam sie auf ihn zu. Theo entledigte sich anschließend seiner Kleidung. Iris hatte inzwischen auf der niedrigen Couch Platz genommen, und bevor er sich vor ihr hinkniete, hatte sie die Beine schon weit geöffnet. Ohne Umschweife, mit der Hand den Schaft seines Geschlechts umklammernd, schob er sich in sie. Manchmal presste er wie in ritueller Erkundung sein Glied gegen ihr dickes Schamhaarbüschel, ehe er mit einer jedesmal wieder unbegreiflichen und geradezu beängstigenden Leichtigkeit in ihr verschwand, mit einer einzigen Bewegung in ihre amorphe Wärme, ihre Möse ein Krematorium in Hochbetrieb, veranschaulicht durch die schmalen Haarstreifen, die sich von dem schwarzen Dreieck wie ein Rauchfähnchen biss zu ihrem Nabel emporkringelte. So begann das träge, stoische Vögeln. ...