erotische Geschichtenerotisch privat

Erotische Geschichte - Das Glück einer Egoistin

Verfasst von "Silberfuchs", die Geschichte beruht auf eigenen Erlebnissen, Namen und Berufe vom Autor geändert.

Auf Umwegen und mit großer Verspätung erreichte mich vor einigen Wochen eine Todesanzeige. Mein ehemaliger Kollege und Studienfreund, der Architekt Arnaud Z. (47) war das Opfer eines Verkehrsunfalls geworden. Mit seiner Frau Eva-Maria, einer Kunsthändlerin, war ich vor ihrer Heirat kurze Zeit sehr eng und intim befreundet gewesen. Dass sie dann den Arnaud Z. nahm und mich ohne Erklärung ziemlich brüsk sitzen ließ, hat mich damals tief verletzt, denn ich hatte sie leidenschaftlich begehrt. Aber jetzt wollte ich nicht weiter den Beleidigten spielen, sondern die Bekundung des Beileids nachholen – und bei der Gelegenheit gedachte ich auch zu erfahren, warum ich bei ihr keine Chancen hatte.
Die Witwe empfing mich sehr gefasst, kein verweintes Gesicht, das diskrete Make-up tadellos. Angezogen war sie genau wie 20 Jahre zuvor: helle Bluse, dunkler Faltenjupe. Wie eine Fürstin sass sie mitten auf dem Sofa.

Nach dem Kondolieren, dem Einschenken und Nippen am Drink und nach den üblichen Floskeln kam ich schnell zur Sache: „Warum hast du damals…?“  
Eva-Maria besann sich eine Weile, dann gab sie etwas spöttisch zurück: „Die Art, wie du fragst, verrät den Macho. Du warst schon damals ein Egoist und bist es wohl immer noch, aber ich war es leider auch. Zwei Egoisten, das ging nicht zusammen.“
„Wie willst du das so schnell gemerkt haben? Wir hatten ja damals nur wenige Tage ganz für uns.“
Sie ließ sich nicht aus der Fassung bringen. „Du weißt doch, was nach allgemeinem Urteil in einer Beziehung das Wichtigste ist: der Sex, das `Liebe machen`. Aber Sex mit dir war zum Heulen, auf die Dauer für mich unerträglich. Die meisten Männer sind Stümper. Ganz anders Arnaud Z. er war ein Künstler.“
„Und er war Franzose“, wagte ich einzuwerfen.
„Daran lag es gewiss nicht. Um meine Wahl zu verstehen, musst du wissen, dass ich jahrelang nur mit mir selber Liebe gemacht habe. Seit meinem zehnten Lebensjahr, als ich die Wohltat des Masturbierens entdeckte, mache ich ES mir selber, jeden Tag, und jeden Tag mehrmals, auch heute noch. Wie ich darauf gekommen bin, weiß ich nicht mehr. Ich hielt beide Hände zwischen die Schenkel, die ich zusammen presste, und rieb mit einer Handkante an der Muschi. Dass das wichtige Ding Klitoris heißt, erfuhr ich später. Es gefiel mir, wenn nach langem Reiben und Pressen ein wohliger Schauer durch meinen Körper fuhr und ich mich nachher erlöst und erleichtert fühlte. Schuldgefühle hatte ich überhaupt keine, dabei waren meine Eltern und meine ältere Schwester sehr auf Sitte und Wohlanständigkeit bedacht und überhaupt reichlich verklemmt. Als Kind versteckte ich mich jeweils in einer dunklen Ecke oder im WC, ich kroch unter die Decke und manchmal ganz unters Bett. Sie merkten auch nicht, dass ich zu Hause unter den Kleidern häufig keinen Slip anhatte, damit ich bequemer an die Muschi kam.
Richtigen Geschlechtsverkehr hatte ich erst mit siebzehn. Ein entfernt verwandter Cousin hat mich entjungfert. Es war überhaupt nicht angenehm, ganz abgesehen von Schmerz und Blut. Nur rein-raus, rein-raus, zuletzt bloss noch ganz raus und eine Ladung Sperma auf den Bauch. Nichts von erlöst und erleichtert. Erleichtert war bloss der Mann. Und so blieb es bei allen weiteren Versuchen. Leider hatte ich damals noch nicht gelernt, darüber zu reden. Auch du warst eine Enttäuschung. Wenn ich wirklich zum Höhepunkt kommen und einen Orgasmus genießen wollte, musste ich mir selber helfen. Bis ich Arnaud kennen lernte.
Arnaud war nicht das, was man einen Bock nennt. Ich merkte sofort, dass er sich zurückhalten konnte, dass er gerne abwartete und beobachtete. Auch mit den Fingern beobachten, nämlich abtasten. Mit einer feinen Hand schauen, wo’s lang geht und wo’s hinein geht, und das konnte er am besten von hinten, an meinen Rücken geschmiegt. Dabei kriegte er einen steinharten Schwanz. Wenn ich dann richtig feucht war und die Beine anzog, drang er von hinten in meine Vagina. Er begriff sofort, dass er am besten ruhig verharrte und mich machen ließ. Das war wichtig für mich. So konnte ich mich zum Höhepunkt bringen und spürte dabei seinen harten Penis in mir. Das steigerte den Genuss auf ungeahnte Weise. Und ich fühlte mich endlich einmal beim Sex mit einem Mann erlöst und erleichtert. Erst dann, wenn ES mir gekommen war, überließ ich mich seiner Männlichkeit. Dann durfte er mich ficken, bügeln, vögeln, von hinten und von vorn, bis es ihm kam. Dann war auch er erlöst, erleichtert  --  und erschöpft. Dass er das nicht jeden Tag schaffen würde, war mir von Anfang an klar, doch war mir das egal; ich hatte ja immer noch mein eigenes Liebesspiel, bei dem er mir übrigens oft und gerne zuschaute.
Jedenfalls wusste ich sofort: das ist mein Mann; einen besseren finde ich kaum. Dabei war ich überhaupt nicht in ihn verliebt. Auch er nicht besonders in mich. Aber ich mochte ihn gut und war ihm dankbar, und ich war überzeugt, dass unsere Ehe beständig sein würde, weil kein Dahinschwinden von Leidenschaft zu befürchten war. Die einzige Leidenschaft war für mich die Liebe zu mir selbst, und die war zuverlässig. – Ja, wir waren nicht verliebt, aber wir verstanden uns; und das ist, wie mir scheint, auf die Dauer viel wichtiger. – So, das wär’s etwa. Wenn du kapiert hast, weißt du jetzt, warum ich damals ausgestiegen bin.  - Wie geht es übrigens deiner Frau?“

Ich musste gestehen, dass ich nach der zweiten Scheidung als Single lebe. Aber ich gab mich nicht so schnell geschlagen und lenkte zum ersten Thema zurück: „Bei so wenig Leidenschaft muss dein Arnaud aber gewiss emotional gehungert haben.“
„Nein, musste er nicht. Erstens: Ich gab ihm seine Streicheleinheiten reichlich zurück. Das ist eine Sache von Technik und gutem Willen. Zweitens hatten wir sehr bald Kinder, ein Zwillingspärchen,  denen Arnaud seine ganze Liebe schenkte und auch zurück erhielt. Drittens war unser Sexleben keineswegs eintönig. Es gab noch mancherlei Steigerungen, zum Beispiel wenn er, nachdem es mir gekommen war, nicht einfach drauflos fickte, sondern ganz ruhig in mir drin blieb und nur mit leisen Bewegungen weitermachte, vielleicht weil die Kinder in der Nähe waren. Dann…“
„Was? Ihr habt es vor den Kindern getrieben?“ unterbrach ich sie empört.
„Nein, das gerade nicht. Aber sie wollten manchmal am Morgen zu uns ins Schlafzimmer, dann sagten wir ihnen ruhig, sie sollten noch ein wenig warten. Natürlich wussten sie, was wir machten. Also, was ich noch sagen wollte – wenn Arnaud in mir drin blieb, bekam ich Lust, meinerseits noch einmal anzufangen. Wenn es uns dann gleichzeitig kam, war das eine unbeschreibliche Wohllust. Wir schliefen übrigens meistens nackt und waren auch tagsüber oft nackt in unserem Haus; und dass ich, wenn angezogen, meistens keine Unterwäsche trug, hat ihn immer wieder angetörnt. - Ja, und viertens, von wegen anderen Frauen – das meinst du natürlich vor allem mit deiner Frage – so war ich überhaupt nicht eifersüchtig. Wenn er sich in eine Kundin oder Kollegin verliebte, oder wenn er sich am FKK-Strand vergaffte, so konnte und wollte ich gar nichts dagegen tun. Hauptsache, wir blieben zusammen. Arnaud war übrigens klug genug, sich nur mit verheirateten Frauen einzulassen, die ihrerseits bloss begrenzte Wünsche hatten. Und mich hat er deswegen nie vernachlässigt. Bei seinem bescheidenen Temperament kann es ohnehin nicht zu großen Orgien gekommen sein. Und was mich selber betrifft, so hatte ich genug schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht.“ 
Das war wieder auf mich gemünzt. Aber sie hatte mich noch nicht ganz überzeugt. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Arnaud Z. ihren Egoismus die ganze Zeit ohne Widerspruch ertragen mochte.    „So ganz friedlich kann es aber nicht zugegangen sein, auch wenn dein Mann kein Egoist war wie du selber, “ wagte ich einzuwenden.
Meine Zweifel machten ihr gar keinen Eindruck. „Natürlich nicht; wir hatten oft Krach, das heißt: ich machte vor allem Krach. Ich habe ihn mit meinen Ansprüchen und Zumutungen immer wieder herausgefordert; aber er hat darauf nie den Beleidigten gespielt, sondern zuerst einmal Verständnis gezeigt oder mindestens geheuchelt, und mich dann oft auf eine sanfte Art und Weise abgewimmelt, so dass ich, auch wenn ich enttäuscht war, ihm am Ende nicht wirklich böse sein konnte. Sein bevorzugtes Argument war stets, ich müsse etwas, das mir ein ernsthaftes Anliegen sei, doch selber an die Hand nehmen. Damit meinte er vor allem, ich müsse ihn von der Wichtigkeit meines Wunsches überzeugen. Das ist mir denn auch oft gelungen, und dann war er hilfsbereit und großzügig.“
Ob soviel weiblicher Vernunft gab ich mich geschlagen. Ich sprach Eva-Maria nochmals mein Beileid aus. Mein Bedauern über den Verlust eines so begabten Beziehungskünstlers war echt. - Ich gestand ihr auch meine Bewunderung ihr gegenüber: „Ich habe in dieser Viertelstunde in Sachen Liebe und Sex mehr gelernt als vorher in vierzig Jahren. Ich glaube dich jetzt zu verstehen und bin dir überhaupt nicht mehr böse wegen damals.“
Dieses Geständnis wiederum machte auf die Witwe einen guten Eindruck und ließ sie nicht ungerührt. Sie bat mich, doch noch eine Weile zu bleiben. Sie hätte große Lust, mich beim Wort zu nehmen und den Lernerfolg zu testen.
„Ich erwarte im Moment keinen weiteren Besuch und einen Slip trage ich, wie du jetzt weißt, ohnehin nicht. Ja, ich hätte wirklich Lust auf ein wenig Lust.“
Sie griff durch einen versteckten Schlitz unter ihren Jupe, zog die Beine auf das Sofa und begann – von außen kaum wahrnehmbar - mit Pressen und Reiben. Ich war fasziniert und spürte, wie mir der Stock anschwoll.
„Stört dich meine Anwesenheit?“ fragte ich doch noch der Form halber.
„Nein, überhaupt nicht. Sag es nur, wenn du auch Lust hast.“
Sie sah auf den Buckel, der sich unter meinem Hosenschlitz gebildet hatte. Das war auch eine Antwort.
„Komm jetzt!“ keuchte sie, „bevor es mir kommt“.
Blitzschnell war ich aus der Hose und setzte mich hinter sie aufs Sofa. Sie hatte ihren Jupe schon gehoben. In ihre nasse Vagina schlüpfte mein Penis von selbst. Noch einige Pressbewegungen – und dann kam es ihr wie ein Wirbelsturm und ein Erdbeben zusammen. Schütteln, Stöhnen, Geifern.
Ich hielt Eva-Maria umfasst, presste mich an ihren Po und verharrte ein Weilchen ruhig. Bald ging ihr Atem wieder gleichmässig, und da begann  ich mit sachten Bewegungen, im Gleichtakt mit dem Atmen, nur durch die Kontraktionen der Bauchmuskeln gesteuert, ohne mich von ihr zu lösen.
„Du bist ein guter Schüler“, flüsterte sie, und begann wieder mit Pressen und Reiben.
Es war schön.
Könnte es noch schöner werden??

Verfasser: Silberfuchs