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Private Strand- und Stringfotos
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G-string - minimal clothing worn by stripteasers; covering for the pubic area
Obwohl er seit Jahrzehnten bereits von Stripteasetänzerinnen getragen wurde, gewann der String erstmals allgemeine Popularität Ende der 1970er Jahre in Südamerika, vor allem in Brasilien. Dort waren Strings ursprünglich Badeanzüge, die auf der Rückseite so schmal geschnitten waren und oft gerade noch aus einer dünnen Schnur (String, englisch für Faden, Saite, Schnur, Sehne) bestanden dass er zwischen den Pobacken verschwand. Der brasilianische Name lautet passenderweise "fio dental" (Zahnseide). Im Französischen wird der String nach seiner Herkunft "Maillot à la brésilienne", brasilianischer Badeanzug, genannt, während die englische Sprache ihn als "Thong" kennt, was eigentlich Leder-Riemen Lederriemen.
Der String ist aber keine brasilianische Erfindung, sondern auch in Europa seit mindestens dem Beginn des 19. Jahrhunderts bekannt und bereits auf alten Photographien zu sehen. Damals wurde dieses Kleidungsstück üblicherweise nach der stärksten Saite einer Violine "G-String" genannt.
Den Sprung in die Öffentlichkeit in Deutschland schaffte der String zu Zeiten der Sexwelle Anfang der 1970er Jahre durch die Titelbilder von Illustrierten, zum Teil als Dessous fotografiert (zum Beispiel Stern, 1972), zum Teil als Bademode z.T. als einziges Kleidungsstück mit dem Trend, am Strand auf ein Bikinioberteil zu verzichten (Oben ohne). Diese Maßnahmen zur Auflagensteigerung blieben in der Bademode jedoch ohne Folgen.
Zehn Jahre später, Mitte der 1980er Jahre wurde der Trend zu immer höheren, so genannten französischenm BeinAusschnitten der Wegbereiter für das tatsächliche Auftreten von Strings in der Bademode. Das mit den BeinAusschnitten verbundene Zusammenziehen des Stoffes zwischen die Pobacken, anfangs wohl zumeist unbeabsichtigt, später aber durch Fotos und redaktionelle Begleitartikel zur Kosmetikwerbung in Modezeitschriften propagiert und dann auch gewollt und aktiv eingesetzt, erzeugte die Nachfrage nach und schließlich das Angebot von Strings in exklusiveren Boutiquen. Da der Bedarf jedoch relativ schnell gedeckt war, verschwand der String als kurzlebige Modeerscheinung bald wieder aus den Läden, und er blieb in der Folgezeit auch an den Stränden eine seltene Erscheinung.
Weitere zehn Jahre später, Mitte der 1990er Jahre wurden Strings dann als Unterwäsche populär. Ursache für diese Entwicklung ist der Vorteil des String, unter engen oder dünnen und hellen Hosen keine sichtbaren Umrisse der Unterwäsche zu zeigen was nach der gängigen Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern ein rein weibliches Problem darstellt. Nach anfänglicher Zurückhaltung der großen Handelsketten und Versandhäuser, die bei einem derartigen Angebot einen Aufschrei der Entrüstung im konservativeren Teil der Bevölkerung befürchten mussten, stellen die Strings aufgrund der ständig wachsenden Nachfrage nach dem Jahrtausendwechsel etwa die Hälfte des Angebots in diesem Marktsegment. 2003 waren Wäsche-Strings der am besten verkaufte Modetrend bei Frauen, teilweise auch bei Männern. Eine Umfrage unter Frauen bis 50 Jahre aus dem gleichen Jahr ergab, dass jede zweite Strings besitzt und trägt. Eine Umfrage des Wäscheherstellers "Jockey" zeigte, dass in Deutschland ca. 7% der heterosexuellen Männer regelmäßig einen String tragen. Bei homosexuellen Männer ist der String deutlich unbeliebter und in dieser Zielgruppe wird die Schnittform "Jock" oder "Jockstrap" anstatt Stringtanga bevorzugt.
Wurden Strings anfangs getragen, um bei Hosen die Sicht auf die Umrisse der Unterwäsche zu vermeiden, so wurden sie bald auch wohl aus reiner Gewohnheit zu Röcken getragen, wobei die Länge keine Rolle spielt, und schließlich sogar aktiv als optischer Reiz eingesetzt: als jetzt wieder sichtbares und zumeist farblich kontrastierendes Accessoire zu tief sitzenden Hosen (Hüfthosen) und als nicht weniger deutlich sichtbares, jetzt aber farblich abgestimmtes Zubehör zu den transparenter gewordenen hellen, aber auch schwarzen Hosen, Röcken und Kleidern.
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